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Thema: Neuer Stator - gleich wieder kaputt

  1. Neuer Stator - gleich wieder kaputt 
    #1
    Kurvenliebhaber
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    Guten Morgen,

    es fing alles damit an dass meine Batterie nicht mehr geladen wurde, ich somit angefangen habe durchzumessen, und auf den Stator gekommen bin.

    Den Regler schloss ich aus, da er sowohl die Grundspannung der Batterie fehlerfrei durchlässt, und auch sonst keine Birnen oder sonst was durchgebrannt/betroffen sind.
    Heisst, sie startet sauber, alles funktioniert, bis die Batterie eben flach liegt.

    Kurzum, dieses Teil bestellt, da mir der Originalpreis von KTM bis jetzt zumindest noch zu teuer ist: https://www.motorsportgoetz.com/Lich...-Power-3-Phase

    Habe das Teil gestern endlich bekommen, eingebaut. Gestartet, und an der Batterie dann etwa 0.8V über Grundspannung der Batterie messen können, heisst etwa 13.8V. Eigentlich ja schon mal nicht soooo viel/gut.
    Dies wurde binnen 15 Minuten immer weniger, bis es nur noch die Grundspannung der Batterie war.

    Habe dann an den drei gelben Litzen gegeneinander sowohl Spannung als auch Widerstand gemessen. Nichts an Masse gehalten, soll man ja nicht.

    Spannung: Zwischen 1.2 - 1.5 V
    Widerstand: 3.9 - 4 Ohm

    Irgendwelche Ideen ob das nun der Rotor ist, oder das Teil einfach von vorn herein faul war?

    Viele Grüsse
    Janis
     
     

  2.  
    #2
    hat etwas Ahnung Avatar von Norbert
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    Hallo,

    was heisst bei dir Grundspannung ?
    13,8 bis 14,2 Volt bei laufenden Motor sind in Ordnung, wobei man messen sollte wenn der Motor so ca 4000U/min hat.

    Ob die Wicklungen durch sind, kannst du durch messen ja schnell raus bekommen und wenn sie kaputt sind, dann zurück damit.
    Denn etwas länger sollte ein neues Teil ja schon halten.

    Gruss

    Norbert
     
     

  3.  
    #3
    Kurvenliebhaber
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    Ich habe danach noch eine andere Batterie eingebaut, die hatte so um die 12.8V.

    Die Spannung brach zuerst auch nicht ein wenn man Verbraucher eingeschaltet hat, aber eben, nach gut 15-20 Min ist die Spannung bei Licht an auf <12 V gefallen.

    Darum habe ich ja angefangen direkt am Stator zu messen. Bei Drehzahländerung veränderte sich NICHTS.

    Kann ein kaputter Rotor den Stator killen?

    Noch eine Frage, was ist mit dem eingekreisten Anschluss? Bleibt der unbelegt?

    Kokusan Stator.jpg
    Geändert von Mad Vector (17.05.2017 um 09:14 Uhr)
     
     

  4.  
    #4
    hat etwas Ahnung Avatar von Norbert
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    Hallo,

    der Rotor ist ja nur ein Magnet der sich dreht und dadurch wird ja eine Spannung in den Spulen aufgebaut.
    Natürlich kann ein Magnet seine Feldstärke verlieren, aber das tritt nicht erst nach einiger zeit auf.
    Wenn ein Regler kaputt ist, dann muss er nicht unbedingt mehr Spannung durchlassen als gewünscht, macht er aber meistens.
    In deinem Fall kann es auch sein das im Regler ein Bauteil sich erwärmt und er dadurch dann weniger Spannung durch lässt.

    Wenn du es Testes und die Spannung sinkt und du dann wartest bis alles wieder abgekühlt ist, sagen wir mal eine Stunden und es erneut probierst, wie ist es dann ?
    Was ist wenn du nach dem Testen den Regler mit Wasser abkühlst und dann wieder einen test fährst, fängt es dann wieder genauso an und lässt dann nach ?

    Ich gehe davon aus das die Batterie in Ordnung ist!

    Gruss

    Norbert
     
     

  5.  
    #5
    Kurvenliebhaber
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    Neue Erkenntnisse!

    Man muss den Stecker mit den 3 gelben Litzen also abstecken um keinen Mist zu messen ... der Motor läuft auch ohne ... wusste ich bis zu meinem Gespräch mitm KTM Meister hier im Ort vorhin nicht, steht auch nicht so genau definiert im Reperaturhandbuch. Mein Fehler!

    Stecker ab, parat gemacht zum messen, Duke angeschmissen: Gegen 70V Wechselspannung auf allen Litzen durchgemessen.
    Dahingehend ist nicht auszuschliessen ob der alte Stator noch iO war, da das Kabel elendig unterm Anlasser durchgezogen wurde, habe ich dieses bei der Demontage des alten Stators abgeknipst - Fu** !!!! Das klassische Lehrgeld.

    Also, nächste Messung war den AUSGANG des Gleichrichters mit angehängtem Stator zu messen. Da kommen lediglich um die 0.7 V Gleichspannung rausgetröpfelt. Da ist natürlich nichts mit anzufangen.

    Ob es jetzt an den "leicht" oxidierten Litzen des Ausgans liegt (siehe Bild), wage ich zu bezweifeln, die sitzen bombenfest.
    Statorseite ist iO, sauber und fest.

    Oder ist es vielleicht doch sinnig diese mal zu reinigen oder gar neu zu verkrimpen? Material hätte ich bis auf diese Krimpen mit den Widerhaken eigentlich da... Aber ich glaube irgendwie nicht dran.

    Gleichrichter 1.jpg

    Gleichrichter 2.jpg
     
     

  6.  
    #6
    hat etwas Ahnung Avatar von Norbert
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    Hallo,

    ok mir als gelernter Elektriker ist es natürlich klar das man nur messen kann wenn das Teil abgeklemmt ist bzw kein Verbraucher dran hängt...
    Die Duke läuft dann über die Batterie weiter.

    Den Stecker bzw die Pins kannste reinigen, wird aber nichts brinen!
    Versuch dochmal irgendwie nen regler testweise zu bekommen, vielleicht haste ja Glück.

    Gruss

    Norbert
     
     

  7.  
    #7
    Kurvenliebhaber
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    ok danke für die Bestätigung, weiss ich Bescheid fürs nächste mal.

    Ich werde einen neuen Gleichrichter bestellen, das kann nur gut kommen.

    Die letzten paar Ausfahrten ist die Duke auch nur über die Batterie gelaufen, sonst war ja alles tiptop - jetzt ist alles klar warum
     
     

  8.  
    #8
    hat etwas Ahnung Avatar von Norbert
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    Halt und auf dem laufenden

    Gruss

    Norbert
     
     

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    #9
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    Sodele,

    wie gedacht: Der Gleichrichter war's wohl

    War eben 1.5h fahren und sie läuft und läuft und .....
     
     

  10.  
    #10
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    Keine 24 Stunden später, wieder kaputt. Kein Ladestrom. Gleichrichter Ausgangsseite 0.8 V
    Stator gemessen (RICHTIG!) schön 20V im Standgas und >65-70 bei 5000.

    Ich dreh noch durch, wieso ist der jetzt einfach schon wieder verreckt???
    Geändert von Mad Vector (21.05.2017 um 12:05 Uhr)